SEO DIY – 3 einfache ToDo`s für jeden Blogbeitrag

veröffentlicht am 29. Oktober 2017 in Blog, SEO Basics von

SEO DIY – 3 einfache ToDo`s für jeden Blogbeitrag

„Ich will doch einfach nur bloggen!“

Diesen Satz höre ich ganz oft von befreundeten Bloggerinnen und auch Kundinnen. Die wenigsten haben wirklich Lust sich intensiv mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) und anderem Technik-Kram rund um ihren Blog oder ihre Website zu beschäftigen. Das verstehe ich absolut, muss ja grundsätzlich auch nicht sein.

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ABER……

Problematisch wird die Sache mit dem SEO dann, wenn die eigene Website oder der eigene Blog mehr als nur ein Hobby sein soll, also erfolgreich sein, viele Leser (eine große Reichweite) haben, neue Kunden gewinnen und letztlich auch Umsatz generieren soll.

Die gute Nachricht ist: Die Ranking – Leiter bei Google zu erklimmen ist absolut kein Hexenwerk! Und eine schlechte Nachricht gibt`s nicht 😉

SEO DIY – in jedem Deiner Blogbeiträge 

SEO-Erfolg ist nichts, was über Nacht passiert. Er ist das Resultat kontinuierlicher Arbeit an Deiner Website/Deinem Blog. Drei einfache, aber wichtige ToDo`s, welche Du in jedem Deiner Blogbeiträge berücksichtigen solltest, habe ich hier zusammengefasst.

1.) Sprechende URL`s

Eine sprechende URL ist nichts weiter, als eine aus natürlichen Worten statt technischer Kürzel bestehende URL.

Eine nicht-sprechende URL könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen: „gelesi.de/?p=0815/“. Eine Sprechende hingegen „gelesi.de/geschmorte-hirschschulter-mit-waldpilzpasta-und-kraeuterseitlingen/“

Sowohl für den Wiedererkennungswert bei den eigenen Lesern als auch für die Erfassung des Inhaltes ist eine sprechende URL von enormen Vorteil. Auch Google zieht Informationen über die Inhalte von Texten unter anderem aus den URL`s und lässt diese Ergebnisse in die Bewertung des Rankings einfließen.

Standardmäßig bildet WordPress aus dem Titel eines Beitrages die URL. Hin und wieder kann es aber besser sein, diese URL manuell zu ändern, beispielsweise um unnötige Füllwörter zu entfernen oder den Inhalt des Beitrages besser erfassbar zu machen.

So lautete beispielsweise der Titel meines letzten Blogbeitrages hier auf Abenteuer Homepage „Der Facebook-Fehler, der viel Reichweite kostet und meine einfachen 3 Tipps, die das verhindern!“ die URL hingegen nur „www.abenteuer-homepage.de/facebook-reichweite-facebookgruppen/“. Nur drei Wörter, mit denen sich der Inhalt des Artikel jedoch schnell erfassen lässt.

2.) Bilder

Die Google Bildersuche ist ein Traffic-Lieferant, welchen Du nicht unterschätzen solltest. Da Du wahrscheinlich sowieso Bilder in Deinen Artikeln einfügst, solltest Du diese auch mit wenigen Handgriffen für die Google Bildersuche optimieren.

Der Dateiname

Google kann den Inhalt von Bildern nicht direkt erkennen und ist somit auf (geschriebene) Informationen über deren Inhalt angewiesen. Dies geht im ersten Schritt über den Dateinamen selbst. In diesem sollten bereits die Begriffe vorkommen, welche für das Bild und den Blogbeitrag wichtig sind. Statt für einen Blogbeitrag über ein Rezept für geschmorten Hirsch den originalen Dateinamen „2017-01-15 15.01.17.jpg“ zu verwenden, wie mein Smartphone das Bild automatisch nannte, habe ich beispielsweise das Bild in „Waldpilzpasta-Pastatelli-Kraeuterseitling-Rezept-Foodblog.jpg“ umbenannt.

Alt-Tag und Title-Attribut

Der Alt-Tag oder „Alternative Text“ hilft Google zu erkennen, was auf dem Bild zu sehen ist.  Das Bild Titel-Attribut ist quasi der Titel des Bildes und wird angezeigt, wenn man mit dem Mauszeiger auf dem Bild stehen bleibt. Beides zusammen hilft Google den Inhalt des Bildes, des Artikels und letztlich der Website zu verstehen und im Ranking einzuordnen.

Sowohl der „Alt-Tag“, als auch der „Bild-Titel“ lassen sich in WordPress ohne viel Aufwand in den Bildeigenschaften hinterlegen.

3.) Überschriften

Hier geht es im Grunde lediglich um die richtige oder besser gesagt passende Struktur eines Blogbeitrages. Genau wie Du wahrscheinlich ein Word-Dokument strukturieren würdest, sollte auch Dein Blogbeitrag strukturiert sein. Grundsätzlich kannst Du sechs Überschriften-Arten, von „h1“ bis „h6“, verwenden.

Der Titel Deines Beitrages ist die „h1“ Überschrift. Das ist meist im WordPress-Theme bereits so hinterlegt und erfolgt damit automatisch. Darüber hinaus sollte Dein Text noch zwei „h2“ und drei „h3“ Überschriften enthalten. Mehr ist auch gut, muss aber nicht sein. Wichtig ist hier „SOLLTE“, denn wichtiger als die Anzahl der Überschriften, ist die Hierarchie. Diese soll logisch aufgebaut sein und so aussehen:

SEO Optimierung von Content mit Überschriften

Stellt sich nun noch die Frage nach der SEO-Relevanz oder besser gefragt: „Sollen Keywords in den Überschriften vorkommen?“

Ja, aber nicht auf Biegen und Brechen. In der <H1> Überschrift sollte ein solches auf jeden Fall auftauchen, ansonsten nur, wenn es wirklich passend ist und sich natürlich lesen lässt.

Für diese drei ToDo`s aber auch für SEO im allgemeinen gilt:

Eine „Überoptimierung“ fällt Google mittlerweile durchaus auf und wird fast immer mit schlechtem Ranking bestraft.

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